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"Occlused In Ottusity" ist das erste Full-Lenght-Album der Italiener Balatonizer.
Gegründet wurde Balatonizer 1997, im darauffolgenden Jahr wurde ein selbstbenanntes Demo produziert, damals noch reiner Grindcore. 2002 wurde das zweite Demo aufgenommen, das ebenfalls den Namen "Occlused In Ottusity" trägt, und von dem 5000 Stück verkauft werden konnten.
Daraufhin bekamen Balatonizer einen Deal beim kalifornischen Label DevilDollRecords/ThisDarkReign, über die 2003 dann neben dem vorliegenden Album auch die EP "Reborn In Ignorance" erschienen ist. Mittlerweile sind Balatonizer beim 'Vulgar-Death-Grind' angekommen, wie die Band ihre Musik selbst bezeichnet. Trotz der 32 Tracks auf dieser CD stellt sich die Frage, ob eine Spielzeit von gerade einmal 25 Minuten für die Bezeichnung 'Album' ausreichend ist.
Grind und Death wird auf dieser Platte jedenfalls ordentlich geboten, über das 'Vulgar' kann ich allerdings nichts sagen, da ich des Italienischen nicht mächtig bin, und die Vocals der Musikart entsprechend eher unverständlich ausfallen. Allerdings kann man anhand der Songnamen und dem im Booklet enthaltenden kurzen Comic davon ausgehen. Um nun zu den einzelnen Titeln zu kommen: Abgesehen von kleineren und zumeist sehr kurzen Stilbrüchen (z.B. Einspielung von Samples) drischt die Musik volle Kanne drauf los, Geschwindigkeit und Aggression pur. Das ganze gestaltet sich wie der Name schon sagt als Mischung aus Grind und Death-Metal, es gibt also neben ausgiebigem Moshpotenzial auch einige technisch anspruchsvollere Riffs zu hören.
Wo ein Song aufhört und der nächste anfängt ist eigentlich nur über einen Blick auf's Display des CD-Players festzustellen, da es zwischen den Tracks keine Pausen im eigentlichen Sinn gibt, diese sind nämlich zumeist kürzer als ein handelsübliches Break bei anderen Bands.
Abschließend kommt einem Hörer wie mir, der nicht sonderlich auf dieses Grunz-Gegrowle steht, die kurze Spielzeit noch entgegen, den so kann man das Album leichter durchhören.
Alle die auf Cannibal Corpse und Konsorten stehen werden hier aber bestens bedient. Auch ich werde die Scheibe zukünfig des öfteren einlegen, wenn ich mal Aggressionen loswerden will. Livekonzerte von Balatonizer kann ich mir nur als Gemetzel vorstellen - also dann mal auf zum abhärten.
Deathbringer

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